Hi! Ich bin Eva und studiere derzeit an der Burg Giebichenstein in Halle (Saale) im Schwerpunkt Intermediale Gestaltung. Meine gestalterische Praxis umfasst analoge Medien wie Buch- und Plakatgestaltung über installative Arbeiten und Ausstellungskonzepte, aber auch digitale Medien wie Webdesign und Coding, 3D-Modeling sowie Motion Design. Schrib mir gern via Mail hello@evarichter.net oder Instagram @aka_reva.
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Eva Richter
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Tenside bewirken, dass zwei eigentlich nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl und Wasser, fein vermengt werden können. Von dieser Eigenschaft abgeleitet, entstand ein Schriftentwurf, der über eine Vielzahl an Ligaturen verschiedenste Buchstabenpaare verbindet.
Die Rekto ist eine geometrische, serifenlose Schrift mit einem Roman und einem kursiven Schnitt. Ihr Charakter leitet sich von Formen ab, die in Makulaturbögen gefunden wurden. Die Rekto wurde in diesem Zusammenhang von Carmen Draxler und Eva Richter für eine Publikation im Rahmen des Projekts »Reprise« an der Bauhaus-Universität Weimar entwickelt.
»3D Times« ist eine Forschung im Bereich der Photogrammetrie, ein Verfahren zur Digitalisierung analoger Objekte. Auf das Mesh wird eine Texture übertragen, welche auf einem zweidimensionalen Bild basiert. Im Zentrum der Untersuchung stand die Veränderung der Texture während eines 3D-Scans in Bezug auf die Dauer des Vorgangs, wobei auch die Gesamtqualität des 3D-Objekts berücksichtigt wurde.
Die Plant Lamp ist ein spekulatives Objekt, das sich mit natürlichen Leuchtprozessen der Biolumineszenz beschäftigt. Ziel ist es, eine alternative, energiearme Lichtquelle zu erforschen, die das Raumklima verbessert und eine ruhige, entspannende Atmosphäre schafft.
»Type & Tools« ist ein Sammelband für Schrifen, die im vorigen Semester gestaltet wurden. Das Design des Buches orientiert sich an einem Werkzeugkoffer. Weil Schrifen ein wichtiger Bestandteil unserer Kommunikation sind, stehen die einzeln herausnehmbaren Speciemens sinnbildlich für verschiedene Arten und Funktionen von Wekzeugen.
»Forming Senses« ist eine AR-App die dazu anleiten soll, Töne in Formen zu übersetzen. Inspiriert wurde das Projekt durch das Wahrnehmungsphänomen der Synästhesie. Die App ermöglicht es den Usern dreidimensional im Raum zu zeichnen und schafft so eine künstlerisch performative Verknüpfung der eigenen Sinnes-eindrücke, die ihren grafischen Ausdruck auf Tablets oder dem Smartphone wiederfindet. Das Konzept und die Gestaltung der App sowie das Ausstellungsdesign kamen von Eva Richter und August Guccione. Für das Development wurden sie unterstütz durch Jonas Roquette.
Jedes Semester findet die Vorlesungsreihe »Bauhaus Masters Lectures« statt, zu der Gäste aus der Kunst- und Designbranche eingeladen werden. 2022 lag das kooperative Gestaltungskonzept wurde in den Händen des Dous Eva Richter und Finn Litzmann. Vorgabe waren die Gestaltung eines Posters, auf welchem die Daten der Vorträge sowie Animationen zu den jeweiligen Terminen für den Instagram-Kanal des Studiengangs Visuelle Kommunikation verzeichnet sind.
»Gärten der Reflexion« hinterfragt die „Theorien der Gartenkunst“ von Hirschfeld und nutz dafür den Park an der Ilm als Reflexionsort. Dieser ist ein Beispiel für eine Gestaltung nach den Prinzipien der Gartenkunst und gehört daher auch zum UNESCO-Weltkulturerbe. Mit kritischem Blick auf den Klimawandel, resultiert die Frage, ob die „Theorien der Gartenkunst“ aus neuen Lesearten als Utopien / Dystopien / Heterotopien interpretiert werden könnten und wie hat sich das Naturverständnis der Menschen gewandelt?
Das »SLAY Magazin« erforscht queer-feministische Perspektiven im Deutschrap und beleuchtet zentrale Themen wie die sprachliche Symbolik des Wortes "Bitch", die Herausforderungen und Zukunft von Printmedien sowie Feminismus und Frauenhass in der Szene. Exklusive Interviews mit den Rapper:innen Latifa Iguma , Kandy Bellevie und Nifty MC geben einen Einblick in ihre Erfahrungen und den Herausforderungen im Deutschrap, welche Rolle Weimar für ihre musikalische Karriere spielte oder auch welche Wege es gibt, sichere Veranstaltungsräume zu schaffen. Durch die Kombination von Digital- und Risodruck sowie einem Papierwechsel, wird die Wertigkeit des Magazins als Sammlerstück betont und die Transformation von Printmedien in einer digitalen Welt reflektiert.
Während die Wolke in Literatur und Kunst für Vergänglichkeit, Träume und flüchtige Gedanken steht, erscheint sie in der digitalen Welt als Symbol für grenzenlose, sorglose Speicherung. Doch diese vermeintliche Leichtigkeit beruht auf realer, zentralisierter Infrastruktur — mit ökologischen, sozialen und kulturellen Folgen. Was speichern wir – und warum? Wie verändert die Cloud unsere Fähigkeit, Wesentliches vom Unwesentlichen zu unterscheiden? Wird das bewusste Löschen in einer Welt des „Alles-Archivierens“ zum Akt des Widerstands? Die interaktive Installation übersetzt diese Fragestellungen in eine physisches Medium und macht die unsichtbare Infrastruktur digitaler Speicherung greifbar. Begleitet wird sie von einem Video-Essay, der im vergangenen Semester als theoretische Vorarbeit entstand.
In der Workshopwoche "Combined Earth" besuchten wir das Frauenhofer Institut für Keramik in Dresden. Die Aufgabe bestand darin eine Keramik oder einen Prozess zur Herstellung und Verarbeitung in einer künstlerisch spekulativen Perspektive weiterzudenken. Aus dem Keramikwerkstoff der Schaumkeramik enstand das Konzept von luftfilternden Statuen im Standraum.
Die Indiecon ist eine Publishing-Messe für kleinere unabhängige Verläge, Grafikdesigner:innen und Künstler:innen. Gründer und Organisatoren sind "Die Brüder" aus Hamburg, die wir bei einer Workshopwoche an der Burg Giebeichenstein kennenlernten. Zusammen mit ihnen entstand die Idee einen interaktiven Stands auf der Indiecon zu gestalten mit Fokus auf Formen des "Hybrid Publishing". Das Team der Masterstudierenden Max Lambrecht, Julika Hother, Lars Hembacher und Eva Richter gestaltete und entwickelte dafür eine Website, die als digitales, interaktives Gästebuch fungiert und mit der gemeinsame Autorenschaft erprobt wurde. co-o-pub.com
Kuration und Dokumentation der Ausstellung »Space for Visual Research« an der HBK Saar. (zusammen mit Prof. Markus Weisbeck und Adrian Palko)
Poster und Reel für die "Only Vinyl"-Veranstaltung »Near Mint« in Jena.
Visuelles Erscheinungsbild für die Veranstaltungsreihen »Freundeskreis« und »Haltestellte« in Cottbus.
Instagram Posts für Radio Show »Electrolyt« bei Callshop Radio in Leipzig.
Coverdesign für die Podcast-Reihe des EXTC Kollektivs aus Erfurt.
Visuelles Erscheinungsbild für das Kollektiv Extra Mochi.
Visuals für die 10 Jahre KaRli Kosnumlokal-Aftershowparty im Checkov Cottbus.
Poster- und Motion-Design für die Veranstaltung »Kietz Kitsch« im About Blank Berlin.
Design einer Getränkekarte und Special-Drink Plakaten für das Vorne Links Kollektiv aus Berlin für das Sensus Festival 2025. Illustrationen auf Plakaten in Zusammenarbeit mir Alex Klette. Quelle 2.Foto Instagram: @sensus.festival
Visuelles Erscheinungsbild und Ausstellungskatalog für die Ausstellung SYMB 5 in Cottbus.